Gemeinde Brunnthal Gemeinde Brunnthal

Tagesordnungspunkt

TOP Ö 3: Antrag auf Vorbescheid BV-Nr. 91/2016;
Neubau von zwei Doppelhaushälften und einem Zweifamilienhaus mit Garage, Maurerweg, Flst. 193, Gem. Brunnthal, Brunnthal

BezeichnungInhalt
Sitzung:23.05.2017   BA/05/2017 
Beschluss:(bitte beachten: mehrere Beschlüsse)
Vorlage:  B/103/2017 
DokumenttypBezeichnungAktionen

Beschluss:

A. Die im Antrag auf Vorbescheid vom 08.11.2016 mit den Austauschplänen und dem Fragenkatalog (beides Eingang am 25.04.2016) gestellten Fragen werden wie folgt beantwortet:

1. Zu Frage 1 (Art/Maß: Wird dem Neubau von zwei 2-geschossigen Einzelhäusern mit je 2 Wohnungen und einer Größe von jeweils 9 x 12 m zugestimmt?)

Die Gemeinde stellt das Einvernehmen unter der Voraussetzung her, dass die notwendigen Stellplätze nachgewiesen werden.

 

2. Zu Frage 2 (Dachform: In Anlehnung an die bestehende denkmalgeschützte Villa mit sehr steilem Dach, sind Satteldächer mit 30° Dachneigung möglich?)

Die Gemeinde stellt das Einvernehmen her (vgl. Bauausschuss-Beschluss vom 23.03.2016, TOP Ö, Nr. 1).

 

Zu Frage 3 (Es ist ein Quergiebel zur Straße geplant mit 1/3 der Hauslänge also hier 4 m Breite, könnte dieser auch auf die ½ Hauslänge verbreitert werden? Die Tiefe von 0,5 m würde dabei beibehalten werden.)

Die Gemeinde stellt das Einvernehmen her.

 

zugestimmt

Ja: 7    Nein: 0

 

 

Zu Frage 4 (Könnte die Traufhöhe von jetzt 6,17 m auf 6,5 m erhöht werden?)

Die Gemeinde stellt das Einvernehmen her.

 

abgelehnt

Ja: 2    Nein: 5

 

 

Zu Frage 5 (Sind auch Dachziegel in grauer statt roter Farbe möglich, um sich an das dunkle Ziegeldach der Villa anzugleichen?)

Die Farbe der Dacheindeckung unterliegt nicht dem gemeindlichen Prüfungsrahmen des § 34 BauGB (Gestaltung, BayBO; Ausnahme: Ortsbildbeeinträchtigung; vgl. Bauausschuss-Beschluss vom 23.03.2016, TOP Ö, Nr. 5).

 

Zu Frage 6 (Die Garage soll als Fertigteil-Garage an der Grundstücksgrenze aufgestellt werden. Ist ein Flachdach mit extensiver Begrünung möglich und einer Höhe von max. 3,0 m?)

Die Garagendachgestaltung und –höhe unterliegt nicht dem gemeindlichen Prüfungsrahmen des § 34 BauGB (Gestaltung, BayBO; Ausnahme: Ortsbildbeeinträchtigung; vgl. Bauausschuss-Beschluss vom 23.03.2016, TOP Ö, Nr. 6).

 

B. Insgesamt stellt die Gemeinde das Einvernehmen zum Antrag auf Vorbescheid vom 08.11.2016 mit den Austauschplänen und dem Fragenkatalog (beides Eingang 25.04.2017) mit folgender Begründung nicht her:

Das Bauvorhaben fügt sich nicht in die Umgebungsbebauung ein (Gebäudemaße, vgl. Frage 4).

 

Hinsichtlich der Wasserver- und Abwasserentsorgung sowie der Zufahrt zum Grundstück macht die Gemeinde darauf aufmerksam, dass ein Straßenaufbruch an der Straße grundsätzlich zu vermeiden ist und deswegen vorhandene Anschlüsse und Zugänge zu nutzen sind (ggf. durch dingl. Sicherung). Ist dies unumgänglich, ist die Deckschicht der Straße auf Kosten des Antragsstellers auf ihrer gesamten Breite wiederherzustellen.

 

zugestimmt

Ja: 7    Nein: 0