Gemeinde Brunnthal Gemeinde Brunnthal

Tagesordnungspunkt

TOP Ö 6: Antrag auf Vorbescheid BV-Nr. 30/2017;
Neubau Wohnhäuser, Flurstraße, Flst. 54/8, Gem. Brunnthal, Brunnthal

BezeichnungInhalt
Sitzung:23.05.2017   BA/05/2017 
Beschluss:zugestimmt
Abstimmung: Ja: 7, Nein: 0
Vorlage:  B/105/2017 
DokumenttypBezeichnungAktionen

Beschluss:

A. Die im Antrag auf Vorbescheid vom 04.05.2017 gestellten Fragen werden wie folgt beantwortet:

1. Variante 1 – 6-Spänner

(Ist der Neubau eines Reihenhauses mit Garagen entsprechend der Darstellung im Lageplan und folgenden Daten, inkl. der geplanten Erschließung, planungsrechtlich zulässig?)

Die Gemeinde stellt das Einvernehmen mit folgender Begründung nicht her:

Das Bauvorhaben fügt sich nicht in die nähere Umgebung ein (umgebende Freifläche).

 

2. Variante 2 – 2 x 3-Spänner

(Ist der Neubau von 2 Reihenhäusern mit Garagen entsprechend der Darstellung im Lageplan und folgenden Daten, inkl. der geplanten Erschließung, planungsrechtlich zulässig?)

Die Gemeinde stellt das Einvernehmen mit folgender Begründung nicht her:

Das Bauvorhaben fügt sich nicht in die nähere Umgebung ein (umgebende Freifläche).

 

3. Variante 3 – Mehrfamilienhaus (12 WE)

(Ist der Neubau eines Mehrfamilienhauses mit Tiefgarage entsprechend der Darstellung im Lageplan und folgenden Daten, inkl. der geplanten Erschließung, planungsrechtlich zulässig?)

Die Gemeinde stellt das Einvernehmen her.

Der Stellplatzanordnung wird in dieser Form nicht zugestimmt. Die Stellplätze sind durch eine zentrale Zufahrt (vorrangig über die Tiefgaragenzufahrt) anzufahren.

 

4. Zu allen drei Varianten weist die Gemeinde darauf hin, dass sich in unmittelbarer Nachbarschaft landwirtschaftliche Anwesen befinden. Das Landratsamt München wird gebeten, bei seiner Prüfung ein evtl. Kippen des Gebietscharakters und damit entstehende Nachteile für die Landwirte zu beachten.

 

B. Insgesamt stellt die Gemeinde das Einvernehmen zum Antrag auf Vorbescheid vom 04.05.2017 zu den Varianten 1 und 2 mit folgender Begründung nicht her:

Das Bauvorhaben fügt sich nicht in die nähere Umgebung ein (umgebende Freifläche).

Zur Variante 3 stellt die Gemeinde das Einvernehmen unter Beachtung des Beschlusses zur Stellplatzanordnung her.

 

Hinsichtlich der Wasserver- und Abwasserentsorgung sowie der Zufahrt zum Grundstück macht die Gemeinde darauf aufmerksam, dass ein Straßenaufbruch an der Straße grundsätzlich zu vermeiden ist und deswegen vorhandene Anschlüsse und Zugänge zu nutzen sind (ggf. durch dingl. Sicherung). Ist dies unumgänglich, ist die Deckschicht der Straße auf Kosten des Antragsstellers auf ihrer gesamten Breite wiederherzustellen.